gruen für 3 - Bi Scholver Feld

Rückblick 2-2015


Der wdr meldet am 27.November 2015: Sicherheitsprüfung bei BP              
                                        

Nach einem Störfall in der BP Raffinerie in Gelsenkirchen-Horst sollen die Sicherheitsabläufe durch  externe Gutachter überprüft werden. Darauf haben sich NRW-Umweltminister Remmel und das Unternehmen geeinigt. Im Sommer waren auf dem BP-Gelände in Horst 75.000 Liter Kerosin aus einem Tank ausgelaufen. Den Störfall hatte BP aber erst Wochen später gemeldet. Der Bund für Umwelt und Naturschutz bezeichnet den Störfall und das Ausmaß als katastrophal. Wenige Tropfen Kerosin könnten Millionen Liter Wasser  verseuchen, sagen die Experten. Sie kritisieren das Prinzip der Selbstüberwachung in großen  Industrieanlagen, wie es bei BP der Fall ist, und fordern mehr staatliche Kontrolle. Umweltminister Johannes Remmel verweist darauf, dass kein Trinkwasser betroffen sei und BP Boden und Grundwasser nun umfangreich sanieren muss.

Anmerkung: Der „Kerosin – Zwischenfall“ im Gelsenkirchen – Horst wird von der Bezirksregierung Münster nachhaltig begleitet.                 



OVG Münster kassiert Beb - Plan 404
Das OVG Münster hat heute (19.11.2015) den Beschluss des Beb - Plan zur Norderweiterung von Ruhr - Oel in Gelsenkirchen - Scholven an die Stadt zurück verwiesen. Damit wurde in Teilen einer Normenkontrollklage entsprochen.

Kernpunkte der Begründung:

  • Es erfolgte keine dritte Offenlegung
  • Als schwerwiegender Mangel wurde die Ausfertigung moniert
Einwendungen bezüglich Immissionsschutz fanden dagegen keine Berücksichtigung.




Naturschutz und Naherholung im Vordergrund:

Der Einsatz und die Unterstützung von MhNv haben zu diesem Erfolg beigetragen. Die vorgesehene Erweiterung von SARIA im Landschaftsschutzgebiet ist vom Tisch. Der Kritik seitens engagierter Bürger hat sich der RVR in seiner Stellungnahme zur "landesplanerischen Voranfrage" in vollem Umfang Rechnung getragen.
Lesen Sie hier den Artikel der MZ mit entsprechend kritischer Distanz.



Am 13. September findet nunmehr das Rennbach 2015 mit Beteilung von "gruen für 3" statt. Wir freuen uns über zahlreiche Gäste.

Ein Anruf bei der WAZ führte am 26. August 2015 zu diesem Artikel : Schwefelgeruch und Lärm schrecken Anwohner in Buer auf.Schwefelgeruch und Lärm schrecken Anwohner in Buer auf:Schwefelgeruch und Lärm schrecken Anwohner in Buer auf:Schwefelgeruch und Lärm schrecken Anwohner in Buer auf: Kommunikation ist eben alles.

 
Lärmbelastung durch Fackeltätigkeit am Montag, 23. Juni 2015: Eine Nachfrage der Bezirksregierung hat ergeben, dass die Anlage Olefin 3 nach einer außerplanmäßigen Revision wieder an angefahren wurde. Der ursprüngliche Zeitplan konnte nicht eingehalten werden. Kommunikation ist eben alles.
Lärmbelastung durch Fackeltätigkeit am Montag, 23. Juni 2015:

Eine Nachfrage der Bezirksregierung hat ergeben, dass die Anlage Olefin 3 nach einer außerplanmäßigen Revision wieder an angefahren wurde. Der ursprüngliche Zeitplan konnte nicht eingehalten werden. Kommunikation ist eben alles.


Am 19. Juni 2015 meldet Handelsblatt:

Im deutschen Raffinerie-Geschäft werden die Karten neu gemischt. Mit dem Ausstieg des französischen Ölkonzerns Total und seines britischen Rivalen BP aus der PCK Raffinerie im brandenburgischen Schwedt gewinnt der russische Ölmulti Rosneft dort die Oberhand.

Auch die anderen Beteiligungen des BP-Rosneft-Konsortiums Ruhr Oel werden neu organisiert. So wird der russische Ölkonzern seinen Anteil an Bayernoil auf 25 Prozent und an der Karlsruher Raffinerie Miro auf 24 Prozent verdoppeln. BP übernimmt dafür 100 Prozent an der Raffinerie in Gelsenkirchen.

Total teilte am Freitag mit, seinen Anteil an PCK von 16,7 Prozent für 300 Millionen Dollar an Rosneft zu verkaufen. BP, bislang mit Rosneft im Konsortium Ruhr Oel gleichberechtigt mit insgesamt 37,5 Prozent an der Raffinerie beteiligt, zieht sich auch aus Brandenburg zurück. Künftig hält der russische Ölkonzern, der mit westlichen Sanktionen belegt ist, damit gut 54 Prozent an PCK.

Shell Deutschland bleibt weiter mit 37,5 Prozent und der bisherige Total-Partner Eni mit gut acht Prozent beteiligt. PCK begrüßte den Schritt. Die Anteilserhöhung einer der wichtigsten Rohöllieferanten habe Vorteile für die Raffinerie, es stärke die Versorgungssicherheit von PCK.


Am 09. Mai 2015 meldet der wdr: Neues zur Methanol - Pipeline

Am 05. Mai 2015 tagte der Umweltausschuss. Die WAZ berichtet ausführlich unter der Überschrift: Hat eine Katze die BP-Raffinerie in Scholven lahm gelegt?


Am 08. April 2015 berichtet die WAZ : "Nach dem Zwischenfall Ende März möchte BP das "Fackelgasnetz West" verändern." -
Dieser Antrag steht in Verbindung mit den Auflagen des Luftreinhalteplans. Eine Beteiligung der Öffentlichkeit und eine Umweltverträglichkeitsprüfung ist in diesem Zusammenhang nicht vorgesehen. "gruen für 3" wird sich in den nächsten Tagen mit dem Vorgang befassen.

Am 09. Januar 2015 meldet Radio Emscher Lippe:
Mit der geplanten Norderweiterung von BP in Gelsenkirchen-Scholven wird es erstmal nichts.

Der Energiekonzern plant im Moment keine Erweiterung der Raffinerie, hat uns eine Sprecherin von BP gesagt. Die geplante Norderweiterung hatte jahrelang für Diskussionen in der Gelsenkirchener Politik gesorgt. Bei vielen Nachbarn des BP-Werks waren die Pläne umstritten. Sie befürchteten, dass die Anlagen dann noch mehr Schadstoffe in die Luft pusten würden - gerade, nachdem das Benzolproblem in Scholven immer größer wurde. Vor zweieinhalb Jahren hat der Gelsenkirchener Rat dann trotzdem den Weg für die Erweiterung frei gemacht. Laut BP habe man nur die Genehmigung haben wollen, um für einen eventuellen Ausbau gerüstet zu sein.

In den vergangenen Wochen wurden verstärkt Klagen über Lärm - und "Geruchsbelästigungen" geäußert. Insbesondere bei "Geruchsbelästigungen" im Zusammenhang mit Belastungen der Atemwege sollte man das "Grüne Telefon" der BR Münster nutzen: 0251 - 411 3300
Unter Angabe des Datums, der Uhrzeit und der Örtlichkeit kann man hier auf seine Beobachtungen melden. Diese werden somit aktenkundig und müssen nachverfolgt werden.
Hilfreich ist ebenso eine Meldung an die "Umwelt - hotline" bei BP: 0209 - 366 358