gruen für 3 - Bi Scholver Feld

Rückblick 2015


Am 12. November berichtet die WAZ über die gemeinsame Sitzung des Umweltausschusses und der Bezirksvertretung West zum Thema Kerosin-Unfall im Werk Horst: "...auch die Bezirksregierung, die BP wegen der zu späten Schadensmeldung zunächst mit einem Zwangsgeld in Höhe von 10 000 Euro belegt hatte, wollte über die Höhe des Bußgeldes nichts sagen." - Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.



Am 14. Oktober meldet die WAZ:
Boden in Horster Raffinerie mit Kerosin verunreinigt

Die Ankündigung eines politischen Nachspiels durch "Grüne" und "CDU" erfolgt am 16. Oktober.

Am 28. August berichtet die WAZ:
BP kündigt Arbeiten in Scholvener Raffinerie an. Bemrkenswerter Hinweis: Um die Beeinträchtigungen für Anwohner gering zu halten, nutze man unter anderem ein neues Reinigungsmittel, das unangenehme Gerüche so weit wie möglich reduzieren solle. Die Revisions-Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende Oktober dauern. Bei Umweltbeschwerden können sich Anwohner bei der BP melden: 36 635 88.



Neues zur Methanol - Pipeline
Nach einem Zwischenfall an einer Methanol-Pipeline in Gladbeck gibt es nun Konsequenzen. Unbekannte hatten die       oberirdische Leitung der BP-Raffinerie Gelsenkirchen-Scholven vor einem Monat  angesägt. Einige Tausend Liter hochgiftiges Methanol traten aus. Im  Werk gab es aber keine Fehlermeldung. 

Nun soll es Alarm geben, wenn mehr als 100 Liter innerhalb von sechs Minuten          auslaufen. Bisher war das erst bei 190 Litern der Fall. Ob die oberirdische Pipeline zusätzlich gesichert werden  kann, verhandelt BP derzeit mit der Bezirksregierung.    

 
    
    
Die Waz  meldet am 20.04.2015:  Mehr Lärm und Fackelscheinin Scholven möglich

Die Waz  meldet am 08.04.2015: BP stellt Anträge zur Fackel

Am 09. Januar 2015 meldet Radio Emscher Lippe:
Mit der geplanten Norderweiterung von BP in Gelsenkirchen-Scholven wird es erstmal nichts.

Der Energiekonzern plant im Moment keine Erweiterung der Raffinerie, hat uns eine Sprecherin von BP gesagt. Die geplante Norderweiterung hatte jahrelang für Diskussionen in der Gelsenkirchener Politik gesorgt. Bei vielen Nachbarn des BP-Werks waren die Pläne umstritten. Sie befürchteten, dass die Anlagen dann noch mehr Schadstoffe in die Luft pusten würden - gerade, nachdem das Benzolproblem in Scholven immer größer wurde. Vor zweieinhalb Jahren hat der Gelsenkirchener Rat dann trotzdem den Weg für die Erweiterung frei gemacht. Laut BP habe man nur die Genehmigung haben wollen, um für einen eventuellen Ausbau gerüstet zu sein.