gruen für 3 - Bi Scholver Feld

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Zeit:29.01.2011 um 13:27 (UTC)
Nachricht:Hallo BI-Mitglieder,
hallo Polsumer, Gelsenkirchener und andere Umland-Betroffene.
Auch ich bin Polsumer Bürger und sehr interessiert, was in meiner direkten Nachbarschaft passiert. Der "Ponnyhof"-Beitrag zeigt mal wieder, mit welcher Ignoranz und Penetranz auf alle eingeschlagen wird, die sich wagen, mal wirklich über den Tellerrand zu blicken und auf die verschleiernden Taktiken von Politik und Wirtschaft aufmerksam machen. Wie bl... muss man eigentlich sein, solche Kommentare hier aufzuführen und den hier ansässigen Bürgen so viel Dummheit zu un terstellen? Ist doch immer das gleiche, wo man auch hinschaut, zuerst wird mit fadenscheinigen und oft auch (anfänglich nicht direkt erkennbaren) falschen Angaben das eine oder andere Industrievorhaben begonnen, dann stellt man fest: ist ja doch nicht alles so! Aber jetzt ist schon so viel investiert, jetzt lassen wir weitermachen -bauen, -werkeln. Leider zumeist gegen die Interessen der Allgemeinheit und nur zur Vorteilsnahme der Industrie. Nichts gegen Industrie. Wo wären wir heute ohne; aber langsam muss man auch die berechtigten Interessen von uns "einfachen" Bürgern ernst nehmen. Wir zahlen ja am Ende meist die Zeche, entweder durch gesundheitliche, finanzielle oder lebensumständliche Beeinträchtigungen. Also: lieber vorher aufpassen und nicht jedem Zuckerstengel hinterherhecheln. Auch ich werde die BI unterstützen.
Liebe Grüße
Jürgen Sandow

Zeit:27.01.2011 um 20:39 (UTC)
Nachricht:Erst mal guten Abend,
als BP-Nachbar aus Horst kann ich euch euer Anliegen sehr gut nachvollziehen, insbesondere an Tagen mit einer Windrichtung wie heute. Ich dachte ich trau meinen Augen nicht, als ich eben hier einen Eintrag las, der euch „persönliche Vorteile“ als Motiv unterstellt. Scheint ja offensichtlich ein BP-Manager und/oder Politiker geschrieben zu haben, da er was von „knallharter Konkurrenzsituation“ und „Chance für unsere strukturschwache Region“ erzählt. Wohin diese Konkurrenz führt sahen wir ziemlich deutlich beim Unfall im Golf von Mexiko, den wir ausschließlich der Profitgier von BP verdanken. Wer angesichts solcher Verbrechen und der bereits begonnenen Klimakatastrophe noch neue Anlagen mit massiver fossilen Verbrennung als „Chance“ darlegt und die „Konkurrenz“ beschwört, der hat entweder Scheuklappen auf oder er gehört tatsächlich zu den wenigen Gewinnern dieser Politik. Nach dieser Logik kann er auch die Omma im Nachbarhaus ausrauben und dann sagen „wenn ich das nicht mache machen es eben andere...“
Insofern wünsche ich eurer Initiative viel Erfolg. Bevor alle wegziehen: vielleicht finden die Betroffenen aus Horst und Scholven ja mal zusammen?
P.S. So wie die mit der Umwelt umgehen gehen sie auch mit ihren Arbeitern um. Habe soeben von Bekannten gehört, dass sie ein junges Mädel erpressen wollten, welches gerade ausgelernt hat. Obwohl die als Jugendvertreterin gesetzlichen Anspruch auf unbefristete Übernahme hat, wollten sie ihr nur einen 2-Jahresvertrag geben weil „keine Arbeit“ da sei. Als sie auf ihr Recht bestand, haben sie sie rausgekantet und Werksverbot erteilt. Vielleicht haben sie sich da aber verrechnet, da die sich nix gefallen lässt und das jetzt ziemlich Aufsehen erregt. Wenn BP nicht weiss, wie sie ihre Leute beschäftigen sollen, dann können sie ja die Abteilung „Umweltschutz & Gestankvermeidung & Entwicklung von Alternativen“ gründen, da gibts bestimmt keine Langeweile.
Norbert Jacobs

Zeit:21.01.2011 um 16:37 (UTC)
Nachricht:Hallo,an alle mündigen Bürger aus der Region.Die Arroganz von BP hat sich nicht nur beim Bohrinselunglück gezeigt, sondern ist auch in Scholven Maxime der Geschäftspolitik.Der Lärm beim Abblasen am Wochenende ist schon jetzt emens. Der Gestank ist schon jetzt unerträglich.Sollten die Vorhaben verwirklicht werden, werde ich versuchen mein Haus zu verkaufen und hier weg ziehen.

Zeit:20.01.2011 um 17:59 (UTC)
Nachricht:Hallo

Ich traue meinen Augen nicht.

Unserer strukturschwachen Region bietet sich die einmalige Chance einer
immensen Aufwertung und einige bornierte Besserwisser sind nicht in der Lage
über den Tellerrand hinwegzuschauen !

Leute, wo lebt Ihr denn !
Wacht endlich auf !

Das Leben ist kein Ponnyhof.
Die ganze Welt (und auch auch wir) befindet sich in einer
knallharten Konkurrenzsituation !!

Auch ich würde gerne im Auenland leben wo Milch und Honig fliessen
aber die Realität ist leider anders und man muss sich ihr stellen.

Wenn die Anlagen hier nicht gebaut werden, dann wird es halt woanders gemacht.
Vielleicht in einem Land wo Sicherheitsstandards Nichts gelten und
das Wort Umweltschutz noch nicht sehr geläufig ist.

Und im Falle eines Störfalls machen Schadstoffe sich Nichts aus politischen Grenzen.

Aber das kann Euch ja egal sein. Es passiert ja nicht in der Nähe Eures Hauses.
Für Euch kommt der Strom auch aus der Steckdose und eure Autos
werden durch Luft angetrieben.

Ach ja, die Arbeitsplätze können euch ja auch egal sein.
Möglicherweise sind einige Beamte unter euch die das alles sehr entspannt sehen.

Auch sollten einige von euch (die auf der Kirchhellener Strasse wohnen) nicht vergessen,
dass sie aufgrund ihrer Lage die Grundstücke zu ermässigten Preisen erworben haben.

Leute: Ihr habt das alles gewusst, und jetzt plötzlich führt Ihr hier ein Kaspertheater auf.

Das alles was ihr vorgebt hat NICHTS mit der Liebe zur Umwelt zu tun.
Es hat nur etwas mit der Durchsetzung von persönlichen Interessen zu tun !

So, und jetzt denkt mal über das alles nach..........







Kommentar: 24.01.2011

Sehr geehrter Herr Schröder,
wir haben Ihre e-mail gelesen und zur Kenntnis genommen.
Es ist uns sehr wichtig, sich auch mit kritischen Stimmen auseinanderzusetzen. Deshalb hoffen wir, mit unserer Antwort einige Vorurteile aus dem Weg zu räumen und zur Aufklärung beizutragen.

Das Leben ist sicherlich kein „Ponyhof“ und für unsere Region ist der Aufschwung sehr wichtig. Das sollte aber nicht dazu führen, dass man den großen Unternehmen direkt einen „Freifahrtschein“ für alle Erweiterungsmaßnahmenausstellt.

Der Standort Scholven ist im internen Ranking der BP, bedingt auch durch die gute Infrastruktur, relativ hoch angesiedelt. Deshalb wird das Werk, auch vor dem Hintergrund der neuen russischen Beteiligung, ohne Erweiterung überleben.

In puncto Schaffung neuer bzw. Erhaltung bestehender Arbeitsplätze ist wohl eher der Wunsch der Vater des Gedanken, denn obwohl BP in den letzten 6-7 Jahren gute Gewinne verbuchte, wurden trotzdem in dieser Zeit permanent Arbeitsplätze abgebaut. Der Aktionär steht hierbei leider im Vordergrund!

Zu einigen Mitgliedern der BI sei gesagt, dass sie nicht vor einigen Jahren günstig Bauland erworben und jetzt mit Erstaunen festgestellt haben: hier steht ja ein Chemiewerk!
Richtig ist, dass sich die Grundstücke schon seit 1928 (!) im Familienbesitz befinden, und da werden Sie uns sicher Recht geben, gab es hier in Oberscholven noch keine Industrie.
Das ist auch der Grund, warum wir eine besondere Beziehung zu dieser Gegend haben. Wir sehen darin die Erhaltung der Natur mit ihrer Tierwelt, Naherholung, Klima für die Innenstädte (Frischluftzufuhr), Umfeld und Bevölkerung.

Wir denken, dass wir unseren Standpunkt größtenteils dargelegt haben.

Mit freundlichen Grüßen

Die BI“ Scholver Feld“


Zeit:20.01.2011 um 08:24 (UTC)
Nachricht:Ich wünsche der Initiative viel Erfolg und werde von Oberhausen aus diese Anliegen nach Kräften unterstützen!

Zeit:27.06.2007 um 06:36 (UTC)
Nachricht:Hallo Zusammen!
Wollte Euch nur einen kleinen Gruß rüberschicken! Und immer dran denken: Macht kaputt was Euch kaputt macht;);)!

Zeit:09.06.2007 um 04:35 (UTC)
Nachricht:Hallöchen zusammen,
ich finde Euer BI sehr gut und hoffe, dass Ihr damit Erfolg habt.
Ich bin auch dagegen, dass hier mal wieder die Natur zu kurz kommt und einfach abgeholzt wird.
Dafür gebe ich gerne meine Unterschrift her.

mfg

Andreas Koloßa