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BP will 5000 Jobs streichen

 

Diese Meldung konnte man dem Kölner Stadt‑Anzeiger  vom  06.02.2008 entnehmen


BP will 5000 Jobs streichen

BP
, britischer Energiekonzern, will nach einem Gewinneinbruch im vergangenen Jahr tausende Stellen einsparen. Trotz des stark gestiegenen Ölpreises wies BP einen Ergebnisrückgang um 22 Prozent auf 17,3 Milliarden Dollar aus, Ursache seien gestiegene Kosten und Verluste im Raffinerie‑Geschäft. Der Konzern will nun 5000 Arbeitsplätze streichen und 9500 Jobs auslagern.

ANMERKUNG: Wie sprach doch seinerzeit der Vorsitzende der Geschäftsführung der Gelsenkirchener BP, Herr Philippi:
"Es ist fahrlässig, wenn seitens der Politik, wenn die Schaffung von Arbeitsplätzen als das entscheidende Argument für eine Änderung des Flächennutzungsplans (-gemeint war die Norderweiterung-)  angeführt wird.

Nachtrag: Die WAZ berichtet am 07.02.2008:
Wo BP Jobs abbaut, bleibt noch offen
...Ob davon Arbeitsplätze bei der Deutschen BP in Bochum (1400 Beschäftigte), Gelsenkirchen (3500) oder Hamburg (800) betroffen sind, sei noch offen, erklärte ein BP-Sprecher auf WAZ- Nachfrage. (R.H.)


Zwei Tage nach der Ratssitzung war am 27. Oktober in MarlAktuell/Sonntagsblatt zu lesen:

"Wir sagen nichts zu künftigen Projekten. Wir sa­gen noch nicht einmal, ob es ein solches Projekt gibt." Freundlich, aber kurz ange­bunden und vor allem wenig aussagekräftig reagiert Evonik‑Sprecherin Alexandra Boy auf Nachfragen zu dem Gerücht, Evonik wolle in Marl eine Solarzellenfabrik errich­ten."
- Zur Erinnerung: Der Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen hatte in der Ratssitzung am 25. Oktober 2007 auf die Naxchbarstadt Marl verwiesen. Dort hatte man sich  gegen die Bedenken der Bürgerschaft "vorausschauend" für die Erweiterung eines Industriegeländes ausgesprochen.